Allgemeine Geschäftsbedingungen

1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für sämtliche Angebote, Verträge und Leistungen von Sven Tebeck, nachfolgend „Auftragnehmer“ genannt.

Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Verträge mit Verbrauchern werden nicht geschlossen.

Abweichende oder ergänzende Bedingungen des Auftraggebers gelten nur, wenn der Auftragnehmer ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.

 

2. Vertragsabschluss

Ein Vertrag kommt durch die schriftliche Bestätigung eines Angebots durch den Auftraggeber zustande.

Mit der Angebotsbestätigung erkennt der Auftraggeber diese AGB an.

 

3. Leistungsgegenstand

Der Auftragnehmer unterstützt Unternehmen als ganzheitlicher Partner für Kommunikation.

Die Leistungen können insbesondere umfassen:

  • Beratung und Begleitung im Recruiting

  • Optimierung von Stellenanzeigen, Bewerberkommunikation, Bewerbungsgesprächen und Onboarding

  • Unterstützung von Führungskräften in Konflikt-, Feedback- und Mitarbeitergesprächen

  • Verbesserung der internen Teamkommunikation

  • Beratung zur Kundenkommunikation, Akquise, Nutzenargumentation, Deeskalation und Kundenbindung

  • Workshops, Trainings, Coachings und Sparrings

  • Erstellung von Konzepten, Texten, Gesprächsleitfäden, Vorlagen und Kommunikationsstrategien

Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich ausschließlich aus dem jeweiligen Angebot oder Vertrag.

 

4. Retainer-Verträge und Laufzeit

Soweit nicht anders vereinbart, erfolgt die Zusammenarbeit im Rahmen eines Retainer-Vertrags mit einer festen Laufzeit von 12 Monaten.

Der vereinbarte Leistungsumfang (z. B. Stundenkontingente, Workshops, Beratungen oder Vor-Ort-Termine) ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot.

Nicht genutzte Leistungen innerhalb eines Monats verfallen, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.

Der Vertrag verlängert sich nicht automatisch, sofern dies nicht ausdrücklich im Angebot geregelt ist.

 

5. Leistungserbringung

Die Leistungen können nach Vereinbarung online, telefonisch oder vor Ort erbracht werden.

Der Auftragnehmer ist berechtigt, Inhalt, Ablauf und Methodik der Leistungen anzupassen, sofern der vereinbarte Zweck dadurch nicht wesentlich beeinträchtigt wird.

Der Auftraggeber stellt sicher, dass alle zur Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Ansprechpartner und technischen Voraussetzungen rechtzeitig zur Verfügung stehen.

 

6. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

Der Auftraggeber verpflichtet sich, erforderliche Informationen, Unterlagen und Zugänge vollständig und rechtzeitig bereitzustellen.

Verzögerungen, die durch eine unterlassene Mitwirkung entstehen, gehen nicht zulasten des Auftragnehmers.

Kann ein vereinbarter Termin aufgrund fehlender Mitwirkung nicht stattfinden, gilt die Leistung als erbracht bzw. der Termin als durchgeführt.

 

7. Vergütung und Zahlungsbedingungen

Die Vergütung ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot.

Soweit nicht anders vereinbart, wird die Vergütung monatlich im Voraus fällig.

Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug zahlbar.

Bei Zahlungsverzug ist der Auftragnehmer berechtigt, weitere Leistungen bis zur vollständigen Zahlung auszusetzen.

Reise-, Übernachtungs- und sonstige Nebenkosten werden gesondert berechnet, sofern dies im Angebot vorgesehen ist.

 

8. Terminverschiebung und Ausfall

Vom Auftraggeber vereinbarte Termine können bis 7 Kalendertage vor dem Termin kostenfrei verschoben werden.

Bei einer Verschiebung zwischen 6 und 2 Tagen vor dem Termin werden 50 % des vereinbarten Honorars berechnet.

Bei einer Absage weniger als 48 Stunden vor dem Termin oder bei Nichterscheinen werden 100 % des vereinbarten Honorars berechnet.

Dies gilt insbesondere für Workshops, Coachings, Beratungen und Vor-Ort-Termine.

 

9. Absage durch den Auftragnehmer

Der Auftragnehmer ist berechtigt, Termine aus wichtigem Grund – insbesondere bei Krankheit, höherer Gewalt oder unvorhersehbaren Umständen – zu verschieben.

Bereits gezahlte Vergütungen werden auf einen Ersatztermin angerechnet. Weitergehende Ansprüche bestehen nicht.

 

10. Vertraulichkeit

Beide Vertragsparteien verpflichten sich, sämtliche im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt gewordenen vertraulichen Informationen streng vertraulich zu behandeln.

Dies gilt insbesondere für:

  • interne Unternehmensinformationen

  • Personal- und Bewerberdaten

  • Geschäfts- und Kundendaten

  • Kommunikationsstrategien, Unterlagen und Gesprächsinhalte

Die Vertraulichkeitspflicht gilt auch nach Beendigung des Vertrags fort.

 

11. Nutzungsrechte

Alle vom Auftragnehmer bereitgestellten Unterlagen, Konzepte, Präsentationen, Texte, Vorlagen, Gesprächsleitfäden und sonstigen Inhalte bleiben urheberrechtlich geschützt.

Der Auftraggeber erhält ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für interne Zwecke während und nach der Vertragslaufzeit.

Eine Weitergabe, Veröffentlichung, Vervielfältigung oder Nutzung durch Dritte ist nur mit vorheriger schriftlicher Zustimmung des Auftragnehmers zulässig.

 

12. Referenznennung

Der Auftragnehmer ist berechtigt, den Auftraggeber nach vorheriger Zustimmung als Referenz zu nennen.

 

13. Haftung

Der Auftragnehmer haftet nur für Schäden, die auf vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten beruhen.

Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und beschränkt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.

Eine Haftung für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn, ausgebliebene Einstellungen, Umsatzverluste oder sonstige wirtschaftliche Folgeschäden ist ausgeschlossen.

Die Haftung ist der Höhe nach auf die im jeweiligen Vertragsjahr gezahlte Vergütung begrenzt.

 

14. Datenschutz

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt ausschließlich im Rahmen der gesetzlichen Datenschutzbestimmungen.

Soweit erforderlich, schließen die Parteien eine gesonderte Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung.

 

15. Widerrufsrecht

Da sich das Angebot ausschließlich an Unternehmer richtet, besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht.

 

16. Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).

Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis ist Berlin, sofern der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

 

Sollten einzelne Regelungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.